Stellungnahme der Offenen Klever zur Minoritenplatzbebauung

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Die 6 eingereichten Entwürfe zur Klever Unterstadtbebauung sind sehr beeindruckend – sowohl in ihrem Umfang als auch in ihrem Arbeitsaufwand.
Da sind der Verwaltung mit wenig finanziellem Aufwand  von den Architekturbüros tolle Ideen geschenkt worden.
Bevor eine Entscheidung möglich ist, wird noch viel „Für“ und „Wider“ abzuklären sein.

Viele Fragen sind zu beantworten z.B.:
  • Warum wird gerade jetzt mit dem Umbau des Opschlags begonnen, diese Frage der OFFENEN KLEVER  muss erlaubt sein, denn bei den eingereichten Entwürfen sind ja auch Spielplätze mitgedacht worden.
  •  Wie wird gesichert, dass die angedachten 6000 Quadratmeter für Einzelhandelsgeschäfte gefüllt und angenommen werden.
  • Wie wird verhindert, dass die Kaufkraft, die in das neue Zentrum Minoritenplatz fließt, nicht zulasten der ohnehin mit großen Leerständen gebeutelten Innenstadt geht.
  • Wo ist das Städtebaukonzept – der Masterplan für Kleve, der auch dem Minoritenplatz seine Funktion in der Stadt zuweist.

Dass eine Arrondierung der Unterstadt angestrebt wird, ist begrüßenswert, das gewählte Verfahren ist mutig, wir hoffen auf gute Entscheidungen.

Einen Abriss des Rathauses und der Neu-Errichtung an praktisch der gleichen Stelle lehnen wir ab; deshalb erfolgt durch die Offenen Klever kein Votum für einen solchen Vorschlag.
Unsere Unterstützung gilt dem Vorschlag 3 der Architektengruppe GKK + Architekten und dem Vorschlag 6 der Architektengruppe tschoban voss.


Für die „Offenen Klever“
Dr. J. K. Merges
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