Ärztemangel in Kleve: Aussitzen ist keine Lösung
Ärztemangel in Kleve: Aussitzen ist keine Lösung
Aktualisiert (Freitag, den 06. Februar 2009 um 09:18 Uhr) Donnerstag, den 29. Januar 2009 um 08:53 Uhr
Leserbrief von Herrn Hellmund, Heilpraktiker in Kleve
Den Beitrag von Dr. Dr. M. Kroll für die Offenen Klever habe ich mit Genugtuung gelesen; er wird von mir uneingeschränkt unterstützt!
Mir fiel jedoch auf, dass der traditionelle Berufsstand der Heilpraktiker in diesem Beitrag nicht mit eingebunden war! Real haben wir Heilpraktiker immer zu einer Entlastung der gesetzlichen Gesundheitskosten mit beigetragen. Dazu noch überwiegend in einer Altersgruppe, die zeitlich auf ein hohes Maß an Zuwendung und Aufmerksamkeit angewiesen ist!
Wenn es um die angeblichen Chancen geht, die aus der demografischen Entwicklung zu ziehen sind, dann werden die „Best ager“ als eine zu „melkende Kuh“ dargestellt!
In Wahrheit sind Menschen in höheren Altersgruppen besonders auf ein intaktes medizinisches Versorgungssystem angewiesen. Laut einer NRW-Studie gehört der Kreis Kleve zu den Kreisen mit überdurchschnittlich starkem Bevölkerungswachstum gerade im Bereich älterer Menschen. In Zukunft wird sich der Altersdurchschnitt wohl um 10 Jahre erhöhen.
Wie stellt sich die Klever Politik für die Zukunft die Einbindung der Berufsgruppe der Heilpraktiker vor, die von einer Rechtsgrundlage ausgehend eine Verantwortung für die Gesundheit der Menschen hier haben?
Oder sollte in „Zukunftswerkstätten“ weiter geklüngelt werden?
Reinhard Hellmund
Heilpraktiker



