DLRG Kleve geht gut aufgestellt in die neue Wachsaison

DLRG Kleve geht gut aufgestellt in die neue Wachsaison

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

„Für die kommende Wachsaison sind wir gut aufgestellt“, so Thomas Kersten und Derik Stalder von der Einsatzleitung der DLRG-Ortsgruppe Kleve e.V.DLRG Kleve
In Vorbereitung auf die anstehende Wachsaison fand jetzt die Einweisung von 15 neuen Rettungsschwimmern statt, die erstmalig an den Wochenenden ihren Dienst am Wisseler See verrichten werden. Eingeteilt in Gruppen galt  es,  sich einen Überblick auch über die örtlichen Gegebenheiten des künftigen Reviers zu verschaffen. Eine Gruppe wurde  auch durch den Leiter der Ortsgruppe, Jürgen Cattelaens, geführt, der auf die Besonderheiten des Geländes einging und nach Erreichen des Beobachtungsturms eine detaillierte Einweisung in die Funktion der dort eingesetzten Rettungsschwimmer gab. „ Für Euch geht es hier nicht nur um die ständige Beobachtung der Aktivitäten auf dem Wasser, sondern auch darum, mittels Funk den Kontakt zur Bootsmannschaft sowie zu den Kameraden der Ortsgruppe Goch zu halten.  Hierfür stehen Funkgeräte sowie Ferngläser bereit“.

Aufgabenteilung
Der Rettungswachdienst,  zur Unterstützung des Schwimmmeisters, wird an den Wochenenden durch beide Ortsgruppen wahrgenommen, wobei die OG Goch im Wesentlichen bei der Beaufsichtigung des Freibades unterstützt.  Das dort stationierte Motorrettungsboot steht bei Bedarf gleichfalls für eine schnelle Hilfeleistung auf dem See zur Verfügung. „ Die langjährige Zusammenarbeit beider Ortsgruppen hat sich ausgesprochen gut bewährt“, so Derik Stalder. „ Die Kontakte, nicht nur auf der Ebene der Wachleitung, sondern auch der Jugendlichen untereinander,  geht deutlich über den Feierabend hinaus“, so auch Thomas Kersten.

Notwendige Handgriffe
Vor dem Turm aufgebaut finden die neuen Rettungsschwimmer ein Surfboard sowie ein Übungsanordnung vor, anhand derer die richtigen Seemannsknoten geübt werden können. „ Wichtig ist das richtige Anschlagen der Knoten“  so Derik Stalder, „so könnt Ihr ein solches Surfbrett in Schlepp nehmen, ohne dass es aus dem Kurs gerät“. Jeder hat anschließend Gelegenheit, die notwendige Technik zu erlernen. Derik Stalder,  der auch für die Ausbildung der Bootsführer auf Bezirksebene mit verantwortlich zeichnet, gelingt es schnell, Erfolgserlebnisse zu vermitteln. Immerhin sind die Knoten ja auch im privaten Bereich gut anwendbar. Entsprechend motiviert zeigten sich die Ausbildungsgruppen.

Bootsdienst
Über mangelndes Interesse kann sich auch Thomas Kersten nicht beklagen, ist doch der Dienst an Bord des erst im letzten Jahr in Dienst gestellten, modernen Rettungsbootes gewissermaßen das Zugpferd des Wochenenddienstes.  An Bord geht es zunächst um die Rollenverteilung der Rettungsschwimmer, den sogenannten Bootsgasten.  „Durch den vom Bootsführer angelegten Zündunterbrecher ist sichergestellt, dass der Motor z.B. beim Überbordgehen des Bootsführers,  selbständig abschaltet“ erklärt der Ausbilder.  Diese Funktion wird – neben dem sich an Bord befindlichen Rettungsgerät – unmittelbar demonstriert.
Im Anschluss brechen die Gruppen jeweils zu einer Fahrt auf den See auf.  Hierbei geht es darum, Besonderheiten und Gefahrenstellen des Reviers kennen zu lernen. Insbesondere wird auch auf die Einstiegsstellen von Tauchern aufmerksam gemacht, die leider häufig immer noch ohne die geforderte Taucherboje anzutreffen sind. Da sich der Schall unter Wasser sehr schnell fortpflanzt,  ist es für die Taucher ausgeschlossen, das Herannahen eines der Rettungsboote,  bezogen auf die Richtung , zeitgerecht zu lokalisieren.

Bilanz
Im vergangen Jahr waren die Rettungsschwimmer der Ortsgruppe Kleve insgesamt 2000 Stunden im Einsatz. Entsprechend der aktuellen Wacheinteilung werden in diesem Jahr erneut wieder 50 DLRG-Aktive ihren Dienst in Wissel versehen. Hinzu kommen noch die Wachgänger, die im Wassersportzentrum Sternbusch eingesetzt werden.
Auf die Frage, was denn am meisten Spaß macht lautet die einhellige Meinung aller „ Am Wochenende einmal unter Freunden und weg von der Familie Dienst leisten und dabei auch Spaß haben.“  Fabian Remmen ergänzt: „ Hauptsache,  ich werde so oft wie möglich zum Bootsdienst eingeteilt“. „ Ja, Bootsdienst ist besser als Küchendienst“, ergänzt sein Freund. Letztlich gehören aber alle Tätigkeiten zu einem funktionierenden Wochenende. Teamwork wird  groß geschrieben.
„Hoffentlich lässt uns das Wetter in diesem Jahr nicht im Stich“, so Jürgen Cattelaens nach Abschluss des erfolgreichen Ausbildungstages.

Ausblick
Eine Weiterbildung aller Aktiven ist bereits in Kürze an einem Wochenende in der Eifel vorgesehen, nachdem die Bootsführer bereits intensiv Gelegenheit hatten, am Ijsselmeer zu üben. Es gilt jetzt,  die gesetzten Ziele der letzten Klausurtagung konsequent umzusetzen.  An Impulsen hierfür mangelt es auf keinen Fall. Der Leiter der Ortsgruppe und die Ressortleiter werden hierüber sicherlich noch auf der anstehenden Jahreshauptversammlung am 09. Mai 2009 ausführlich zu berichten wissen.

Informationen über Aufgaben und Aktivitäten der Ortsgruppe Kleve können jederzeit im Internet über die Homepage http://www.dlrg-kleve.de abgerufen werden.

© 2012 Klever-Nachrichten.de Kostenlose Joomla-Templates von www.funky-visions.de
Nachrichtendienst für Klever Kommunalpolitik und Vereine!